Ferngläser - Daten und Fakten

Austrittspupille
Hält man ein Fernglas mit Abstand vor die Augen, sieht man die Austrittspupille als Lichtkreis "schwebend". Sein Durchmesser zeigt an, wie gut sich das Fernglas für den Einsatz bei Dunkelheit eignet. Die Austrittspupille erhält man, wenn man den Objektivdurchmesser durch die Vergrößerung teilt. Bei einem 8x32-Glas beträgt sie demnach 4 – genug für den Tag – hier misst die Augenpupille 2–3 Millimeter –, zu wenig für die Dunkelheit, in der sich die Pupillen auf bis zu 7 Millimeter öffnen.

Dämmerungszahl
Die Dämmerungszahl spiegelt das Verhältnis zwischen Objektivdurchmesser und Vergrößerung wider, sagt aber über die Tauglichkeit bei Dämmerung wenig aus. Sie errechnet sich aus der Quadratwurzel des Produkts aus Vergrößerung und Objektivdurchmesser: ?8x42=18,3.

Objektivdurchmesser
Er wird auf jedem Fernglas zusammen mit der Vergrößerung angegeben und beträgt bei einem 8x42-Glas 42 Millimeter. Je größer, desto mehr Licht gelangt ins Fernglas und desto heller ist sein Bild (bei konstanter Vergrößerung). Ein großer Objektivdurchmesser erhöht jedoch auch Abmessungen und Gewicht des Fernglases.

Sehfeld
Das Sehfeld gibt an, wie viele Meter Breite eines Geländeabschnitts in 1000 Metern Entfernung überblickt werden können.

Sehwinkel
Wie das Sehfeld gibt er Aufschluss über die Breite des Bildes – in Grad. Ferngläser mit einem Winkel von über 60° bezeichnet man als Weitwinkelgläser.

Vergrößerung
Wie stark ein Fernglas vergrößert, offenbart seine Bezeichnung: Beim 8x42-Glas erscheinen Objekte acht Mal größer bzw. näher. Je stärker die Vergrößerung, desto schwieriger lässt sich das Fernglas ruhig halten.

Tags: fernglas
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